Heimfeld – Sie sind schon große Enthusiasten, der Frank Mischkowski, Michael Willberg und Martin Wrobel. Weil sie das Geunke um die

Langstreckentauglichkeit von Elektro-Autos nervte, haben sie sich zu einer Tour quer durch den Kontinent entschlossen. Sie fuhren in einem Tesla die Strecke von der südlichen Spitze Spaniens bis zum Nordkap, 6600 Kilometer. Die Vorgabe: Es durften maximal 22 Stunden an Ladestationen verbracht werden. Das Unterbot das Trio locker. 20 Stunden und 15 Minuten kam der Saft aus der Steckdose, um das E-Fahrzeug anzutreiben. Dafür wurde die geplante Fahrtzeit etwas überschritten. Statt 96 Stunden wurden es 104 Stunden. Auch weil man sich für einen kleinen Schlenker entschieden hatte. Am Ende standen eine Urkunde und der Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde.

Jetzt ließ das Trio die Fahrt noch einmal im Privathotel Lindtner Revue passieren. Zahlreiche Interessierte hatten sich dafür im großen Festsaal eingefunden, in dem zwei S-Modelle der Automarkte aufgebaut waren. Dabei wurde auch das neuste „Tesla-Modell“ vorgestellt. Es ist der Tesla S als Kinderauto. Das kommt wie das große Vorbild aus den USA und kann viel mehr als gewöhnliche Tretautos. Hergestellt wird es von einem Spielzeughersteller. Der Akku und der Lack kommen von Tesla. Es hat eine richtige Hupe und die Scheinwerfer, natürlich LED, leuchten wie beim „Großen“. Selbst einen Kofferraum gibt es. Der kleine Tesla war die heimliche Sensation. Es ist das erste Fahrzeug in Deutschland. zv