Als Team Paraguay unterwegs: Dominik Reinholz (v.l.), Johannes Jojo Tapken und Christoph Reinholz.Harburg - Hier geht es nicht um Preisgelder, Boxenluder oder die stärkste Motorisierung. Hier geht es um viel mehr: Um Spaß, ein wenig Cleverness, Orientierung und, wie könnte es anders sein, um die Ehre. Grund genug an der diesjährigen Fahnenjunker-Rallye teilzunehmen.

Ausrichter: Die Fahnenjunker selbst. Sieben Teams nahmen an der Rallye unter dem Motto "Fussballweltmeisterschaft" teil. Die 29 Mitstreiter waren in teilnehmende Länder eingeteilt - darunter Paraguay, Elfenbeinküste oder Chile - und gingen am Schwarzenberg Platz an den Start.
Bereits in den Vorbereitungen hieß es für uns, die Brüdern Christoph und Dominik Reinholz sowie mich, die Checkliste durchzugehen. Hier steht drin, was alles mit muss. Um ein passendes Fahrzeug haben wir uns natürlich auch bemüht. Der neue 5er BMW vom Autohaus B&K....alles klar! steht uns als zuverlässiger Partner zur Seite.

Am Schwarzenberg Platz erwartete uns dann bereits die erste Aufgabe, bevor es auf große Fahrt geht: Eierlaufen mit einem Wasserballon auf dem Löffel. Irgendwie klappt es bei uns nicht. Wir drehen die Runde um den Brunnen vier Mal, bevor wir endlich den ersten Briefumschlag mit den Aufgaben erhalten. Dann geht die Rallye erst richtig los. "Wir müssen dorthin, wo die Bullen hausen", liest Christoph und wir fahren Richtung Deich. Ein anderes Team fährt vor uns, biegt aber falsch ab und wird erst nach der Mittagspause wiedergesehen: Das Team Süd-Korea. Sie verfuhren sich, waren überall, nur nicht dort, wo sie hin sollten. "Wann gründete sich der TSC Winsen", liest Dominik eine weitere Frage vor. Die Antwort steht im Schaufenster einer Bäckerei in Over. Dort hängt ein alter Zeitungsbericht mit der Lösung. Die Aufgaben sind knifflig, aber lösbar. Und sie machen eines: Spaß. Am Elbstrand ist die nächste Station. Hier müssen wir mit dem "dritten" Bein auf eine Torwand schießen. Wir verfehlen alle drei Versuche. Egal, weiter gehts Richtung Stelle.

Die Rallye entwickelt sich zu einer wahren Orientierungsfahrt - zwischendurch müssen Rätsel gelöst werden. "Welche Farbe hat das Haus Nummer sechs in der übernächsten Straße? Wer steht im Garten von Haus Nummer zwölf?" Jetzt sollen wir ein Maskottchen zur WM bauen - Bastelkram haben wir natürlich dabei. Und auch einen eigenen Song für unser Team  Paraguay müssen wir Dichten.

Rund 130 Kilometer später sind wir am Ziel in Nindorf bei Hanstedt angekommen. Am Abend präsentieren die Teams ihre Songs. Dann geben die Ausrichter, das Team Deutschland, die Gewinner bekannt: Team Paraguay... Wir sind genauso erstaunt, wie alle anderen. Wir machen die Raupe und nehmen unseren Preis entgegen: Einen Pokal. Und natürlich: Jede Menge Ehre. 
Mission Fahnenjunker Rallye 2010 erfüllt. (jojo)

 Als Team Amerika unterwegs: Sunny und Henning Ritter.Die Fahnenjunker Rallye der Schützengilde: Sieben Team und 32 Mitstreiter.
 Pokal und Ehre gewonnen: Das Team Paraguay