150614Moenke2Harburg -1996 fand der erste von Horst Mönke initiierte Jazzfrühschoppen statt. Am Sonnabend kamen zum zwanzigsten Mal Freunde und Bekannte, Persönlichkeiten

aus Politik, Kultur und Wirtschaft zusammen um das Jubiläum, den zwanzigsten Jazzfrühschoppen, zu genießen. Rund 250 Gäste waren geladen, um bei dem mittlerweile größten privaten Charity-Event südlich der Elbe dabei zu sein.

Gesichtet wurden unter den Gästen Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, die beiden GroKo-Chefs Jürgen Heimath und Ralf-Dieter Fischer, Horst Lüders vom VT Aurubis, Landesarchäologe Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss oder Karl-Hein Ehlers, ehemaliger Bürgerschaftsabgeordneter der CDU, der demnächst als vermutlich als Deputierter wieder „mitmischt“.

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Guido, Heiko, Horst und Ingo Mönke organisieren die Veranstaltung. Foto: zv

Die Familie Mönke, von der mittlerweile drei Generationen, darunter acht Enkelkinder als Organisatoren und Helfer das Fest ausrichten, kann auf eine stolze Bilanz zurückblicken. Knapp 26.000 Euro konnten durch die Veranstaltungen generiert werden, von denen Horst Mönke bis heute den Verbleib eines jeden Cents dokumentiert hat.

Gingen die Gelder am Anfang noch nach Weißrussland – damals waren es 1000 Mark für ein Kinderheim in Grodno, wo Spielsachen und eine Waschmaschine bezahlt wurde – sind es seit 2007 Einrichtungen und Menschen im Bezirks Harburg, darunter das Löwenhaus, bedürftige Familien, die Harburger Tafel, Kitas oder Flüchtlingskinder aus der Erstaufnahme auf dem Schwarzenberg, die von den Spenden partizipieren. Bemerkenswert ist dabei auch das hohe Engagement, das bei der Übergabe der Spenden, sei es durch Aufstockung von Geldbeträgen oder persönlicher Arbeit, geleistet wird. zv
Veröffentlicht 14. Juni 2015