140122EmpfangHeimfeld – Es war überraschend und erfreulich, was die 550 Gäste beim Jahresempfang der Sparkasse Harburg-Buxtehude im Privathotel Lindtner zu

hören bekamen. Die Zukunft wird gut. Der, der es wissen muss, war Gastredner Matthias Horx, Journalist, Buchautor und der wohl renomierteste Zukunftsforscher, den das Land zu bieten hat. Dabei geht es nicht um Bauchgefühle, sondern um eine wissenschaftliche, mit Zahlen unterfütterten Prognosen. Die Erkenntnisse des Zukunftsforschers konnten die Zuhörer gut gebrauchen. Erstens, so Horx, sind die Deutschen pessimistisch geprägt. Zweitens haben sie nicht ganz die richtige Wahrnehmung vom Rest der Welt. So war es auch nicht verwunderlich, dass nur vier Zuhörer im Saal die prozentuale Zahl der Analphabeten an der Weltbevölkerung mit 19 Prozent richtig einschätzten. Kaum jemand wusste, dass bereits rund 81 Prozent der Haushalte in China einen Computer besitzen. In beiden Fällen hatte man an deutlich schlechtere Werte geglaubt. Was die Zukunft angeht, wird es laut Horx zwar immer wieder Krisen geben. Die Armut in der Welt beispielsweise, werde deutlich abnehmen.

„Ich habe viele Dinge mitgenommen, die ich auch für mein Unternehmen nutzen kann“, sagt Lars Blunck, Geschäftsführer bei Gallas Gebäudeservice. „Er hat es verstanden die Thematik so runterzubrechen, dass man die Botschaft, die er rüberbringen wollte, verstanden hat“, findet Wolfgang Aschendorf. Am Ende waren sich viele Gäste einige: das war einer der besten Vorträge, die man seit langen gehört hatte. Horx reiht sich damit nahtlos in die Reihe der hochkarätigen Redner des Jahresempfangs ein, zu denen unter anderem Prof. Dr. Klaus Töpfer, "Mr. Tagesthemen" Tom Buhrow, Dr. Antonia Rados oder Dr. Richard David Precht gehören. (zv)