130911Wueste1Harburg – Keine Angst vor langen Tieren. Beim Empfang des Phoenix-Centers anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Faszination Wüste“, kamen Harburgs „hohe Tiere“

in ganz engen Kontakt mit den Bewohnern der Wüste. Allen voran: „Bürgermeister“ Thomas Völsch, der sich weder vor Schlangen noch vor großen Spinnen fürchtete.

„Ich erleb das zum ersten Mal", so Völsch, der gleich zwei kleine Würgeschlangen um den Hals gelegt bekam.

Ralf-Dieter Fischer ließ einen großen,130911Wueste2 schwarzen Skorpion über seine Hände krabbeln. Wüsten-Experte Helmut Hansen war immer dabei und erklärte: "Je größer und dunkler ein Skorpion, umso ungefährlicher ist sein Giftstachel.“

Der Stich des Exemplars, das Fischer in den Händen hatte, hätte wie ein Mückenstich gewirkt. Gefährlich, ja tödlich sind die kleinen hellen Exemplare. Kay Wolkau, Fraktionschef der Grünen, zierte sich etwas. Keine Schlangen. Keine Spinnen. Keine Skorpione.   „Dabei würde ich mich nicht wohl fühlen. So einfach ist das“, so Wolkau. Eine kleine Echse streicheln war dann doch drin.

So nah können auch die Besucher des Phoenix-Centers den Wüstenbewohnern kommen.  Ab heute bis zum 28. September ist die Ausstellung, die aus vielen Schaukästen mit lebenden Tieren besteht, zu sehen. Michael Martin wird dazu Führungen veranstalten, bei denen man auch hautnah, wenn man will, mit den Wüstenkrabblern in Berührung kommen kann.

Für Schulen und Kindergärten werden tägliche Führungen um 10, 11 und 12 Uhr mit Anmeldung angeboten. Sie sind bereits fast ausgebucht. Besucher haben die Möglichkeit sich ebenfalls für Führungen anzumelden. Diese finden täglich um 17 Uhr und am Sonnabend um 11, 14 und 16 Uhr statt.

Ein Tier wird die ganze Zeit aber ganz bestimmt in seinem sicheren Glaskasten bleiben: Die LSD-Kröte, ein unansehnlicher, fauler Zeitgenosse, der ein Sekret absondern, dass wie LSD wirkt. Kein Witz: Das halluzinogene Sekret wird von „Liebhabern“ direkt von der Kröte geschleckt. zv