130911WeberHamburg Arne Weber, Heimfelder, Sohn einer Insulanerin, Querkopf, Unternehmer, Investor, und Initiator der Entwicklung im Binnenhafen Harburg ist im Rahmen des Hamburger

Gründerpreises, der von der Handels- und Handwerkskammer, der Hamburger Sparkasse und dem Hamburger Abendblatt in der Fischauktionshalle zum zwölften Mal vergeben wurde, für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Die Laudatio hielt Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz. Scholz stellte die Entwicklung des Harburger Binnenhafens in den Mittelpunkt seiner Rede. „Auf zu neuen Ufern dachte sich unser Preisträger auch, als er vor 20 Jahren die Potenziale des alten Industriestandorts rund um den Harburger Binnenhafen erkannte, erschloss und damit regelrecht einen Strukturwandel einleitete“, so Scholz. „Er kaufte eine ehemalige  Seifenfabrik in Harburg, die inmitten einer Industriebrache lag, umgeben von Unrat,  Schutt und Ratten. Als der gelernte Bauingenieur seine Vision verteidigte, wurde er von allen Seiten für verrückt erklärt.“

Der Rest ist Harburger Geschichte. Heute beherbergt der Channel Hamburg rund 125 Firmen. Auch sein neuestes Projekt liegt dort. Es ist ein Hotel mit historischer Fassade. Von vorn soll es die Front des mittelalterlichen Bornemannschen Hauses behalten, während es von hinten wie ein modernes Passagierschiff aussehen wird.

Ein Preis für sein Lebenswerk ist etwas, was man eigentlich am Ende seiner Karriere bekommt. „Das kommt mir eigentlich zehn Jahre zu früh“, sagte Weber bei der Preisverleihung. Aufhören ist für Weber kein Thema. „Das Liebste was ich tue, ist arbeiten.“ zv