130711GunterHarburg – Was für ein Ärger für Gunter Gabriel (mal wieder). Am Großmoorbogen rammte seine rosa Limousine einen Mietwagen. Gunter wollte keine Personalien austauschen.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen Fahrerflucht und Beleidigung gegen Harburgs Hafencowboy.

Der Unfall passierte am letzten Montag. Die Limousine war liegen geblieben, brauchte Starthilfe. Gunter selbst saß nicht am Steuer. Er hat keinen Führerschein mehr, dafür einen Fahrer (69).

Als der Wagen wieder ansprang, lotste Gabriel das Fahrzeug zurück – direkt gegen einen Skoda Oktavia. Ergebnis: demoliertes Rücklicht (Foto) an der Stretch-Limo und Schäden am Skoda. Dessen Fahrer René W. stieg aus, erwartete ein Austausch der Personalien. Fehlanzeige. „Mein Management meldet sich“, soll Gunter gesagt haben, er habe eben keine Zeit.

Auf den Hinweis, dass das Fahrerflucht wäre, soll der Country-Sänger so reagiert haben: doppelter Stinkefinger und unflätige Bemerkungen. Dann stieg er in seine XXL-Limouse und ließ sich davonfahren.

Alarmierte Polizisten fanden den Wagen im Binnenhafen. Vom Hafencowboy fehlte zunächst jede Spur. Der war, so stellte sich heraus, essen gegangen und ließ die Polizisten erst einmal warten.

Ärger im Straßenverkehr hat Gabriel immer mal wieder. 2011 wurde er in Berlin betrunken am Steuer gestoppt. Atemalkoholtest: 1,14 Promille. Lappen weg und eine Anzeige wegen Beleidigung. „ Fettsack, geh weg von meinem Edelkörper“, hatte er laut Bild-Zeitung damals einen der Beamten angeschnauzt.

2012 soll er eine Politesse angeraunzt haben: „Dir sitzt wohl die Spirale quer! Halt's Maul!“ Das gab auch Ärger.

Beruflich läuft es da geschmeidiger. Am 22. August hat sein Theaterstück „Ich, Gunter Gabriel“ in Berlin Premiere. Vorher, am 16. August, wird das Stück "HELLO, I`M JOHNNY CASH" erstmals in Mannheim beim Seebühnenzauber im Luisenpark auf einer open Air Bühne gespielt. zv