130608JazzfruehHarburg – Es ist die größte private Charity-Veranstaltung im Süden Hamburgs. Wenn Familie Mönke zum Jazzfrühschoppen in den Binnenhafen ruft,

kommen die geladenen Gäste nicht nur gern, sie zeigen sich auch spendabel. Denn jedes Bier, jede Cola, jede Wurst oder jedes Stück Kuchen, die verzehrt werden, bringen Spenden. Das Prinzip ist einfach. Jedes Glas und jede Stück Essen kostet 50 Cent. Speisen und Getränke sind komplett gespendet. Nicht ein Cent geht verloren.

Es ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits zum 18. Mal fand der Jazzfrühschoppen statt. Es gibt viele Freiwillige, die helfen die diesmal gut 250 Gäste zu bewirten. Die Channel Jazz Gang spielt für den guten Zweck. Die Familie organisiert das von Horst Mönke ins Leben gerufene Event auf dem Hof ihrer Firma an der Blohmstraße und sorgt später dafür, dass das Geld an der richtigen Adresse ankommt.

In diesem Jahr dürfte es eine stolze Summe von rund 4000 Euro sein. Darin ist auch das Geld vom Jazzfrühschoppen 2012 enthalten. „Es war privat ein schwieriges Jahr mit Schicksalsschlägen für die Familie“, sagt Ingo Mönke. „Da war der Kopf einfach nicht frei.“ Dass das Geld aber an der richtigen Adresse ankommt, das ist für Horst Mönke eine Herzensangelegenheit.

Zu Anfang waren die Spenden aus dem Jazzfrühschoppen Kindern und Senioren in Russland zu gute gekommen. In den vergangenen Jahren waren es vor allem Familien aus Hamburgs Süden, deren Notlagen mit dem Geld etwas gemindert werden konnten. Auch in diesem Jahr soll das Geld hier im Raum Harburg bleiben. zv