Der Marineball im Privathotel Lindtner. Foto: jojoHeimfeld - Es war eine rauschende Ballnacht für die Seeleute aus aller Welt. Beim traditionellen Marineball im Privathotel Lindtner zeigten Kapitäne und Matrosen, dass sie nicht nur auf den Weltmeeren, sondern

auch auf dem Parkett im großen Ballsaal sicher sind.

Mehr als 300 Gäste waren dabei, als Michael Pahlke von der Marinekameradschaft offiziell die Harburger Ballsaison eröffnete. Für ihn war es keine einfache Aufgabe. Nach dem plötzlichen Tod von Manfred F. Völkel, dessen ganz spezielle Steckenpferd der einzige Seefahrer-Ball in Hamburg war, hatte er dessen Aufgabe übernommen. Pahlke hat sie mit Bravour gemeistert. Als Schirmherrn hatte er Argentiniens Generalkonsul in Hamburg, Manuel A. Fernández Salorio gewinnen können, der sich nicht nur als charmanter Redner, sondern auch guter Tänzer entpuppte.

Ansonsten gab es neben bezaubernden Ballkleidern viele schicke Uniformen zu sehen. Der Flugzeugträger HMS Ark Royal war durch eine Abordnung vertreten. Junge Korvettenkapitäne aus China, Korea, Argentinien oder anderen Ländern, die an der Führungsakademie der Bundeswehr in Blankenese ausgebildet werden, waren dabei.

Natürlich gab es Seemanns Leibgericht Labskaus mit Rollmops, Gurke und Rote Beete, welches traditionell von den aktiven Mitgliedern der Marinekameradschaft serviert wurden. Als Nicht-Seebären wurden gesichtet Rainer Bliefernicht (CDU), seine Parteikollegen Birgit und Enno Stöver, die Schützenkönige Antimons Triandefilitis (Heimfeld) und Sven Kleinschmidt (Marmstorf), Bezirkshandwerksmeister Dierk Eisenschmdit und Michael Gögel von der Schützengilde. (jojo)

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