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Nach Zusammenbruch: Gunter Gabriel will in die Fastenklinik
Donnerstag, den 30. September 2010 um 00:26 Uhr

100930Gabriel2Binnenhafen - Notarzteinsatz auf dem Hausboot. Kurz vor Mitternacht war Kultsänger Gunter Gabriel zusammengesackt. Er selbst hatte noch Hilfe gerufen. Eine Notärztin und Rettungssanitäter rückten an, behandelten

Gabriel auf dem Boot. Der kam schnell wieder auf die Füße, ging selbst zum Rettungswagen. Die Ärzte der kardiologischen Abteilung in der Asklepios Klinik Harburg um Prof. Dr. Jai-Wun Park hatten Gabriel gründlich untersucht und Herzrhythmusstörungen festgestellt, welche inzwischen behoben sind. Ausgelöst waren sie vermutlich durch zu viel Stress. Gabriel will sich jetzt in einer Fastenklinik erholen.

Gabriel hat nicht nur ein erfolgreiches Comeback mit seinem Album „Sohn aus dem Volk“ hinter sich. Die letzten Wochen stand er auch auf der Theaterbühne. Er spielt seine erste große Rolle in "Hello, I'm Jonny Cash". Das Stück hatte am 26. August in Berlin Premiere. "Ich muss mich ausruhen, bleib einen Tag im Krankenhaus", sagte Gabirel auf dem Weg zum Rettungswagen.

Am Donnerstag war er wieder an Bord in seinem Hausboot. "Das Herz", sagt er. "Ich hab schon vor sieben Jahren einen Infarkt gehabt." Dazu kommt, wie er sagt der, die "Überlastung" und sein ungesundes Leben. "Übergewicht, kein Sport, dafür mal ein Gläschen Wein. Das ist einfach zuviel", so Gabriel. "Das muss ich erst einmal auf die Reihe kriegen." Im November will Gabriel Urlaub machen. "Das hab ich lange nicht mehr gemacht", verrät er. In der Klinik will er sich die Erholung holen, die er braucht. Im Januar geht es weiter. Er will wieder in Berlin als Jonny Cash auf der Bühne stehen. "Das Stück ist ein sensationeller Erfolg", sagt Gabriel. "Jeden Abend war es ausverkauft."

Das Krankenhaus Harburg hatte Gabriel in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal als Patient. Im Frühjahr hatte er dort schon einmal gelegen. Damals war er beim Schneeschippen auf seinem Hausboot gestürzt. Dabei hatte er sich den Arm gebrochen. zv

 
 

Kommentare  

 
#1 Phillip 2010-09-30 05:02
Und die Presse muss natürlich wieder live dabei sein.
Kaum ist man mal bekannt geworden, schon hat man kein Recht mehr auf Privatleben!
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