Heimfeld - 42 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. 42 Jahre im Dienst der Freiwillige Feuerwehr sind eine ganz besondere Leistung. Jetzt ist Schluss. Wolfgang "Wolle" Weiß

hat seine letzte Fahrt im Löschfahrzeug hinter sich. seine Kameraden von der FF Eißendorf holten ihn von seinem Wohnort in Wilstorf ab. Natürlich mit geschmücktem Fahrzeug. Das ist Feuerwehrtradition. Im Feuerwehrhaus der FF Eißendorf an der Stader Straße wurde gefeiert. "Vor 42 Jahren bin ich bei der Feuerwehr eingetreten", sagt "Wolle". Das war die alternative zum Reservistendienst für die Bundeswehr. "Ich hatte es mir mit meinem Nachbarn angeschaut und gleich gemerkt, dass die Feuerwehr mein Ding ist." Zuletzt war Wolfgang Weiß Gruppenführer auf dem Versorgungsfahrzeug. "Aber irgendwann geht einem die Puste aus", sagt er.

Ohne die Familie Weiß wird die Feuerwehr Eißendorf nicht auskommen müssen. Sein Sohn Florian, der Name ist kein Zufall, und sein Enkel Finn sind Mitglieder der Wehr. "Wolle" selbst geht nicht auf das Altenteil. Er hat noch ein Eisen im Feuer. Das sind seine zwei Hunde und sein Job als Einsatzleiter bei der Rettungshundestaffel, der er noch erhalten bleibt. zv