Harburg - Das Harburger Rote Kreuz hat einen neuen Präsidenten: Lothar Bergmann, der als langjähriger Vizepräsident die Aufgaben des Präsidenten aufgrund der

Erkrankung seines Vorgängers bereits seit einiger Zeit wahrgenommen hatte, wurde bei der Kreisversammlung von den DRK-Mitgliedern in dieses Ehrenamt gewählt. Neuer Vizepräsident ist Peter Holst, neu in das Präsidium ein tritt Heinke Ehlers als Beisitzerin. Alle drei Wahlen erfolgten mit großer Stimmenmehrheit.
 
„Mein Ziel wird es sein, die gute Vernetzung des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg im Bezirk, in der Freien und Hansestadt Hamburg sowie im Umland weiter zu festigen und Ansprechpartner sowohl für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter, als auch für unsere Partner und die Medien zu bleiben“, erklärte der 64-jährige Lothar Bergmann nach seiner Wahl, zu dem ihm DRK-Vorstand Harald Krüger und die weiteren Mitglieder des Präsidiums herzlich gratulierten.

Vorstand Harald Krüger und Präsident Lothar Bergmann hoben die Verdienste des bisherigen Präsidenten Gerhard Weisschnur hervor, der sich seit September 2012 als Präsidentehrenamtlich für das Harburger DRK engagiert ha.

Bei seinem Rückblick auf das besonders bewegte Jahr 2015 dankte Lothar Bergmann den mehr als 1.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg e. V. und seiner Tochtergesellschaften: „Sie alle haben in vielen verschiedenen Aufgabengebieten und Bereichen eindrucksvoll bewiesen, wie zuverlässig und auch kurzfristig wir als Hilfsorganisation vor Ort agieren können.“ Dies gelte in der Flüchtlingshilfe, aber auch in den vielen anderen Bereichen und Projekten, zum Beispiel im Bereich Kinder, Jugend und Familie, Soziale Dienste, in der Ambulanten Pflege, im Rettungsdienst und im Hospiz. Auch bei den ehrenamtlich Aktiven sowie bei allen Spendern und Förderern bedankten sich Präsident und geschäftsführender Vorstand. Der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. und seine Tochtergesellschaften sind Träger von mehr als 60 Einrichtungen im Hamburger Stadtgebiet.

Eine positive Entwicklung auch in wirtschaftlicher Hinsicht bestätigen die Zahlen aus dem Jahresabschluss 2015, den Schatzmeister Reinhard Lackner in der Mitgliederversammlung vorstellte. Die wirtschaftliche Lage des Harburger DRK ist demnach stabil. Die Bilanzsumme stieg im Rechnungsjahr auf rund 25 Millionen Euro. Das sind knapp vier Millionen Euro mehr als im Vorjahr, was vor allem auf den Bereich Flüchtlingshilfe zurückzuführen ist. Für seine sechs Erstaufnahmen im Hamburger Stadtgebiet stellte der Kreisverband zahlreiche neue Mitarbeiter ein. zv