160612JazzfruehHarburg – Jetzt ist die nächste Generation am Ruder. Nach dem Tod von Unternehmer Horst Mönke, der 1996 mit dem Jazzfrühschoppen Harburgs größte private

Charity-Veranstaltung initiierte, machen seine drei Söhne Heiko, Ingo und Guido weiter. „Er hat es sich so gewünscht“, sagte Ingo Mönke vor den zahlreichen Gästen. Ohnehin ist der Jazzfrühschoppen Familiensache, bei dem alle Generationen dabei sind und mit anpacken. Traditionell wird die Veranstaltung von Firmen unterstützt. Geladen sind Freunde, Bekannte sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder Kultur.

Das Prinzip ist einfach. Jedes Getränk, jedes stück Kuchen oder jede Scheibe natürlich belegtes Brot kostet ein Euro. Wechselgeld gibt es nicht. Am Ende legen die Mönkes noch etwas drauf. So kommt jeden Jahr eine stolze Summe zusammen, mit der überall geholfen wird, wo Not am Mann ist. Diesmal überreichte Ingo Mönke einen Scheck über 1000 Euro an Zirka Behrens, Leiterin der Kita An der Falkenbek, damit Spielgeräte für die Kinder gekauft werden können. Ansonsten sind es in der Regel Einzelpersonen aus dem Bezirk Harburg, die ein schweres Schicksal haben, die unterstützt werden. Das Geld dient dann in der Regel dafür, ihnen und oft ihren Kindern ein paar unbeschwerte Stunden oder Dinge zu ermöglichen, die nicht von Amts wegen drin sind.

Die Politik war in diesem Jahr unterrepräsentiert. Das Fehlen war entschuldigt. Es lag an den Landesparteitagen von SPD und CDU, die wie der Jazzfrühschoppen ebenfalls am Sonnabend stattfanden. zv

Veröffentlicht 12. Juni 2016