160109GildeHeimfeld - Es ist ein ganz besonderer Kopf, um den die Ahnengalerie der Könige der Harburger Schützengilde jetzt reicher ist. Seit Freitag hängt das Konterfei von Ulf Schröder

im Gildezimmer in der zweiten Etage des Privathotels Lindtner. Schröder hat nicht nur als erster bekennender Schwuler in dem Amt Guilde-Geschichte geschrieben. Der umtriebige SPD-Mann und stellvertretender Bundesvorsitzender der Schwusos, hat dabei auch Maßstäbe gesetzt. Er hatte es geschafft, dass die Veranstaltungen der Harburger Schützengilde in seinem Königsjahr 2014/2015 besonders gut besucht waren.Kein Wunder. Schröder ist ein guter Networker, der auf vielen Schützenbällen zwischen Elbe und Isar tanzt.

Die Veranstaltung der Kameradschaft Ehemalige Könige der Harburger Schützengilde von 1528 war für ihn der letzte große Auftritt im Zusammenhang mit seiner Königswürde. Es ist eine 1963 eingeführte Tradition, dass die Könige der Harburger Schützengilde mit Damen zusammenkommen, um die Ahnengalerie zu ergänzen. 17 der noch 27 lebenden Harburger Gildekönige, darunter Ehrenpräsident Klaus Wiegels und Präsident Arthur Diedrichsen, der noch einmal ausdrücklich das Engagement Schröders als Gildekönig lobte, konnten in diesem Jahr daran teilnehmen. Die weiteste Anreise hatte dabei Detlef Zielinski, der mit seiner Frau Monika aus Florida kam. Nach dem Stehempfang findet traditionell ein Karpfenessen statt. zv