151107OrdenWilhelmsburg - Auszeichnung für den Basketballer Marvin Willoughby. Er erhielt von Arbeitsministerin Andreas Nahles die Verdienstmedaille des Verdienstorden

der Bundesrepublik Deutschland. Er erhielt die Auszeichnung für sein fast zehnjähriges Engagement für sozial benachteiligte Menschen, das er mit seinem Verein Sport ohne Grenzen e.V. insbesondere im Stadtteil Hamburg Wilhelmsburg geleistet hat.

Seit 2006, nachdem er mit 27 Jahren seine Basketballkarriere nach einer Sportverletzung beenden musste, engagiert er sich für Kinder und Jugendliche, die sich von regulären Sportangeboten nicht angesprochen fühlen. Er gründete zusammen mit Freunden den Verein Sport ohne Grenzen e.V., um ein attraktives, sinnvolles und innovatives Freizeitprogramm zu schaffen. Neben regulären Vereinsangeboten und offenen Sportgruppen führen Willoughby und seine Mitstreiter auch das Programm Learn4Life an Wilhelmsburger Schulen durch. In einem eigens entwickelten Kurs werden den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des regulären Sportunterrichts soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Fair Play und Toleranz vermittelt. Und das nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern über Spielformen, die den Kindern Spaß bereiten. Auch im Breiten- und Leistungssport engagiert sich Willoughby aktiv. Bei den Nachwuchs- und Jugendbundesliga Mannschaften Piraten Hamburg fördert der gebürtige Wilhelmsburger ambitionierte Nachwuchsbasketballer im Alter von 14 bis 19 Jahren. Auch hier steht neben der sportlichen Leistung Teamgeist und das Erreichen von Zielen im Vordergrund. Mit der im Jahr 2014 fertigstellten Inselpark-Halle, an deren Entstehung Willoughby maßgeblich beteiligt war, ist es nun möglich, die verschieden Aspekte seiner Arbeit unter einem Dach zu vereinen. Die Gründung des Basketball-Bundesligateams Hamburg Towers war der vorläufig letzte Baustein in dem ganzheitlichen sportlichen Konzept, das von offener Sport-Sozialarbeit über den Breiten- und Leistungssport bis hin zum Profisport reicht und den Namen InselAkademie trägt. zv