DRK Präsidentin Gerda Hasselfeldt (5. v.l.) mit Lothar Bergmann, (v.l.), Christian Reuter, Britta True, Dr. Georg W. Kamp, Harald Krüger, Katrin Goetzke und Rainer Barthel. Foto: DRK

Langenbek - Eine der Stationen der Antrittsreise von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt war am Freitag das DRK-Hospiz für Hamburgs Süden. Gemeinsam mit Generalsekretär Christian Reuter nahm sich die vor vier Monaten neu gewählte Präsidentin viel Zeit, die Einrichtung des Harburger Roten Kreuzes in Eißendorf kennenzulernen.

Im Garten des Hauses entstand schnell ein Austausch, bei dem ein hohes Maß an Vertrauen zu spüren war: Die frühere Bundesministerin überzeugte mit Sachkenntnis und Herz. Im Dialog mit dem DRK-Team des Hospizes interessierte sie sich zunächst für die Entwicklung der Einrichtung, die vor viereinhalb Jahren eröffnet wurde.

Neben Fragen zu den Pflegekräften stand auch das intensive Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer im Mittelpunkt des Gespräches. Inzwischen unterstützen mehr als 30 Ehrenamtliche das DRK-Hospiz, das für den laufenden Betrieb weiterhin auf Spenden angewiesen ist.

Nach einem Rundgang durch die Zimmer und einem kurzem Verweilen im „Raum der Stille“ zeigte sich die Präsidentin gegenüber DRK-Vorstand Harald Krüger und Hospizleiterin Britta True bewegt: „Ein beeindruckendes Haus mit besonderer Atmosphäre.“ Gerda Hasselfeldt ist seit Dezember vergangenen Jahres neue Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes und damit die erste Frau an der Spitze der Hilfsorganisation. Die 67-Jährige aus Straubing engagiert sich ehrenamtlich für die größte humanitäre Hilfsorganisation Deutschlands. (cb)