Harburg - Im Rahmen des großen Futsal-Events "Hamburger Final Four" am Sonnabend in der Wandsbeker Sporthalle konnte Sparta Futsal HSC vor großer Kulisse auch das Rückspiel gegen Werder Bremen mit 6:3 (Halbzeit 2:1) gewinnen.

Sparta kontrollierte über die gesamte Spieldauer das Geschehen auf dem Hallenboden. Die Harburger spielte druckvoll und kreierte zahlreiche Torchancen, die jedoch teilweise fahrlässig vergeben wurden. So gelang Werder Anfang der zweiten Halbzeit sogar der Ausgleich zum 2:2. Erst danach und nach einer deutlichen Traineransage agierte Sparta zielorientierter und schoss letztlich eine deutliche Führung heraus.

Für den Sparta-Spieler Karol Tocha war das Spiel ein Besonderes. Im Hinspiel brach er sich beim 9:4 Sieg in Bremen den Arm und musste einige Monate pausieren. Das Spiel am Sonnabend war sein erstes Futsal-Spiel nach dem Armbruch und ein gelungenes Comeback. Tocha war mit Jannik Krivohlavek der überragende Spieler in der Halle.

Zum Abschluss der ersten Regionalliga-Saison trifft Sparta am kommenden Sonnabend, 17. Februar um 20 Uhr, in der Sporthalle Budapester Straße, auf die „Übermannschaft“ und den bereits feststehenden Meister der Regionalliga Nord, HSV-Panthers , die im Hinspiel knapp mit 4:3 gegen Sparta gewannen. Dieses Spiel wird Sparta entspannt angehen können, da die Harburger für die nächste Regionalliga-Saison schon qualifiziert sind.

Ziel für die nächste Serie ist Platz 5 oder besser, so der Trainer Juval Karanikas, der sich auch mehr als nur Platz 5 vorstellen kann: „Wir haben insgesamt  guten Futsal gezeigt und gegen die norddeutschen Spitzenteams gut mithalten können. Meine Jungs sind alle hochmotiviert und wollen immer besser werden. Jetzt wollen wir die knappen Ergebnisse gegen die Spitzenteams auch einmal in den einen oder anderen Sieg umwandeln.“ (cb)