150710HammaHarburg - Dass Kultur und moderne Technologie Hand in Hand gehen können, beweist das Google Art Project: Hier können Kulturinteressierte bequem mit wenigen Klicks

Museen aus der ganzen Welt entdecken. Das Archäologische Museum Hamburg weitet seine bewährte Zusammenarbeit mit Google nun aus: Ab sofort ist das Museum auch mit seiner Ausstellung „Mythos Hammaburg“ auf der Plattform vertreten. Das Harburger Museum ist das erste Hamburger Museum, das virtuelle Rundgänge durch seine Ausstellungen beim Google Art Project anbietet.

Von Oktober 2014 bis April 2015 zeigte das Archäologische Museum Hamburg die erfolgreiche Ausstellung „Mythos Hammaburg - Archäologische Entdeckungen zu den Anfängen Hamburgs“. Wer die viel beachtete Schau verpasst hat, hat nun die Gelegenheit zu einem virtuellen Besuch. Bequem vom Sofa aus können drei große Ausstellungsbereiche ab sofort digital besucht werden: „Hammaburg und die Anfänge Hamburgs“, „Hammaburg und Ansgar“ und „Die archäologischen Funde aus Hammaburg“ sind auf der Internetseite des "Google Cultural Institute" zu sehen. Die drei Ausstellungsthemen werden zudem automatisch als zweisprachige APP für Android-Smartphones angeboten. Damit hat das Museum seinen Online-Auftritt erneut konsequent ausgebaut.

Bereits seit 2013 kooperiert das Archäologische Museum Hamburg mit dem Google Art Project. Mehr als 200 hochauflösende Bilder der wichtigsten Museums-Exponate sind bislang schon auf dieser Seite vertreten und können von Kulturinteressierten aus der ganzen Welt entdeckt werden.

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Der bronzene Prachtgürtel aus der Eisenzeit. Foto: pr

Ein besonderes Highlight ist die Gigapixel-Aufnahme eines der schönsten Objekte des Museums: Der bronzene Prachtgürtel aus der Eisenzeit (250-100 v. Chr.). Das Bild ist so hoch aufgelöst, dass selbst kleinste Details zur Herstellung des Gürtels wie durch ein Mikroskop betrachtet werden können.

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Eindrucksvoll: So lag die Hammaburg in der Hamburger Innenstadt. Foto: pr

Besonders bei den Usern in Amerika stößt das Angebot auf großes Interesse. „Für uns bedeutet die Teilnahme an diesem Projekt eine weltweite Öffnung des Museums über das Internet. In jedem Land der Erde kann man sich jetzt auf diesem Weg über unsere Objekte informieren", so Dr. Michael Merkel, der Projektkoordinator im Archäologischen Museum Hamburg. 

Mit dem Panorama-Dienst Google Street View ist seit Beginn des Jahres auch ein virtueller Rundgang durch das Archäologische Museum Hamburg möglich. Dafür wurde die komplette Ausstellung professionell mit 3D-Technik aufgenommen. Mit Google Street View und Google Maps können die Besucher sich von nun an direkt zu den spannenden Ausstellungsobjekten navigieren lassen.   (cb)