150626Kunst1Harburg - Werner Krömeke macht mit seinen künstlerischen Installationen an Baudenkmälern historische Arbeitswelten sichtbar. Wie berichtet hat der Hamburger

Künstler und Architekt vor Kurzem seine 18 Meter hohe und acht Meter breite Installation am Palmspeicher im Harburger Binnenhafen fertig gestellt.

Und seine Fenster in die Geschichte kommen sehr gut an: Allein im Harburger Binnenhafen sind drei weitere Installationen geplant. An der Klappbrücke Veritaskai wird ein Fenster entstehen, das vor allem vom Kanalplatz sehr gut sichtbar sein wird. Zudem könnten auch am Schellerdamm 26 und an der Rückseite des Fleethauses am Westlichen Bahnhofskanal seine Arbeiten entstehen. Auch im Hamburger Nikolaiquartier, der Wiege des Hamburger Hafens, sollen Krömekes Arbeiten schon bald umgesetzt werden.

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Die 18 Meter hohe und acht Meter breite Installation am Palmspeicher. Foto: cb

Über die Arbeit von Krömeke und die Entwürfe der Installationen, die in Planung sind, informiert jetzt eine Ausstellung im Foyer des Channel 6 im Schellerdamm 22 bis 24. Noch bis zum 5. Juli wird diese Ausstellung im Rahmen des Hamburger Architektursommers gezeigt. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zur Ausstellung ist von der Channel-Brücke und vom Schellerdamm möglich.

An den beiden Sonnabenden, 27. Juni, und 4. Juli, finden Führungen durch die Ausstellung und zu ausgewählten Beispielen der Industriearchitektur im Harburger Binnenhafen mit Birgit Caumanns von der Harburger Geschichtswerkstatt und Werner Krömeke statt. Treffpunkt ist um 15 Uhr in der Ausstellung. (cb)