141108Kulturtag2Harburg – Die Macher des 11. Harburger Kulturtag können zufrieden sein. Auch wenn das Harburger Theater wegen des Umbaus und die Sammlung Falkenberg, die

mit der Veranstaltung "China Time" in diesem Jahr etwas Besseres vorhatte, nicht dabei waren, kamen viele Besucher zu den 22 Stationen, die alle untereinander fußläufig zu erreichen waren. Das Angebot und auch das gute Wetter dürften ihren anteil an dem Erfolg gehabt haben. Der Magnet war dabei das Archäologische Museum 141108Kulturtag1mit seiner Ausstellung „Mythos Hammaburg“. Viele Besucher ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen die gerade erst eröffnete Ausstellung zum Kluturtag-Schnäppchenpreis zu besuchen. Bemerkenswert auch die Ausstellung bei Toro im Fußgängertunnel. Er zeigte mal wieder, dass er als Gallerist über exzellente Kontakte in die europäische Kunstszene verfügt. 141109ToroMit Seokkyu, Bekim Retkoceri, Gazemend Ejupi und Matthew Reece Pollard holte er vier Künstler aus London an die Süderelbe. Schon am Freitag war die Vernissage, die so etwas wie ein vorgeschobener Startschuss für den Kulturtag am Sonnabend. Die Ausstellung in der Gallery mytoro ist noch bis zum 7. Dezember zu sehen.

Kids, sonst eher gelangweilte Anhängsel von kulturtagbegeisterten Eltern, kamen in der ehemaligen Eros-Bar, in der heute die Haspa residiert, voll auf ihre Kosten. Künstlerin Kerstin Nagel-Stein hatte unter anderem die Breaking-Bad-Charaktere Walter White, Hank Schrader und Jesse Pinkmann 141109BrakingBadauf Leinwand gebracht. Die kannten natürlich die Kids und weniger die Eltern. Zusammen mit Ulrike Hinrichs, die Skulpturen und Bilder zeigte, stellte sie dort aus. Neu dabei waren Marion Göhring und Anke de Vries von KOBALT-Kunst International e.V. mit ihrem Atelier in der Dempwolffstraße, die Galerie Lehmann die Werke des Hamburger Impressionisten Albert Feser zeigte, das Atelier Freistil, wo Illustrationen verschiedener Künstler gezeigt wurden, Alexandra Seils und die Geschichtswerkstatt. zv