131127GoogleArtHarburg - Das ist wie ein digitaler "Ritterschlag" für das Harburger Helms-Museum: Als erstes Museum der Hansestadt Hamburg wurde es vor einigen Wochen in das "Google Art Project"

aufgenommen. Bei diesem neuen und kostenlosen Angebot des Internet-Riesen Google präsentieren sich derzeit 290 Museen aus der ganzen Welt mit ihren besten Exponaten.

- Und auch das Archäologische Museum Hamburg ist mit 145 hochauflösenden Fotos der wichtigsten und seltensten Ausstellungsstücke aus seiner archäologischen Ausstellung auf der Seite vertreten.

Eine zweisprachige Detailbeschreibung erklärt dem Nutzer, was auf dem jeweiligen Foto zu sehen ist. Außerdem gibt es eine leistungsstarke Zoom-Funktion, die kleinste Details der Fundstücke erkennbar machen. "Das bedeutet für uns eine weltweite Öffnung des Museums über das131127GoogleArt2 Internet. In jedem Land der Erde kann man sich jetzt auf diesem Weg über unsere Objekte informieren", sagt Dr. Michael Merkel, der verantwortlich für die Sammlung des Museums ist und zudem das Google-Projekt koordiniert.

Vor einigen Monaten bekam Merkel einen Anruf aus London: An der anderen Leitung war ein leitender Google-Mitarbeiter, der Merkel von diesem neuen Internet-Tool berichtete. Merkel: "Vermutlich weil wir schon sehr intensiv mit den neuen Medien arbeiten, wie etwa mit unserer Museums-App fürs Handy, wurde man auf uns und unsere Aktivitäten aufmerksam."

Merkel lieferte die Daten an Google und seitdem ist das Harburger Museum auch weltweit ein Renner: "Wir sind seit etwas mehr als einem Monat im Google Art Project vertreten und hatten bereits fast 80000 Zugriffe auf unsere Fotos. Wir können sehr zufrieden sein."

Damit steht das Helms-Museum in einer Reihe mit dem Chihiro Art Museum in Tokyo oder dem Van Gogh Museum in Amsterdam. Merkel: "Die meisten Klicks hatten wir bislang in Amerika. Dort haben fast 34000 Personen über das Google Art Projekt einen virtuellen Rundgang bei uns gemacht. Tendenz steigend!"

Die Internet-Seite des Helms Museums beim Google Art Project ist unter www.google.com/culturalinstitute/collection/archaeologisches-museum-hamburg?projectId=art-project&hl=de  zu erreichen. (cb)