131116ToroHarburg – Viele waren gekommen, als am Freitagabend die Galerie für zeitgenössische Kunst, „MYTORO“ mit einer Vernissage, die es in sich hatte, eröffnet wurde. Gleich

mehrere internationale Künstler zeigen ihre Werke. „Sie wohnen einer Stunde bei, die Harburg verändern wird“, sagte Ernst Brennecke, langjähriger Feuilleton-Redakteuer der HAN und durch vielseitige und qualitativ hochwertige Aktivitäten gern als „Kulturpapst“ bezeichneter Kenner der Szene. Das Toro der richtige Mann ist, um einen Galerie von einem Format zu leiten, die weit mehr als lokale Bedeutung erlangen kann, daran  ließ Brennecke keinen Zweifel. „Viele sind mit diesem Anspruch angetreten“, so Brennecke. „Nur wenige haben in realisiert.“ Bei Toro werden ihm da „nicht bange“. Erst jüngst beim Kulturtag habe Toro eine Kurzpräsentation von 30 Künstlern auf die Beine gestellt.

Toro´s Galerie wird nach Ansicht Brenneckes ein weiterer Baustein im bereits reichhaltigem Portfolio der Kunstangebote und Kunstaktivitäten Harburgs, zu denen unter anderem die Sammlung Falckenberg, der einmalige Kunstpfad, ein eigener Musikpreis oder der Kunstverein im Harburger Bahnhof gehören. „Mit Toro´s Galerie ist der Hamburgs kultureller Süden um ein Juwel reicher geworden“, sagte Brennecke. Schon die erste Ausstellung „The Gathering“, die in der zentral, im Fußgängertunnel zwischen Lüneburger Straße und Seevepassage liegenden Galerie gezeigt wird, dürfte zumindest für reichlich Diskussion sorgen und verschiedenste Meinungen sorgen. Das ist gut so. Denn Kunst kommt nicht von Können. „Kunst kommt“, sagt Brennecke, „von Auseinandersetzung.“

Die vom Kurator Jack Duplock zusammengestellte Ausstellung ist noch bis zum bis zum 11. Dezember täglich außer sonntags von 10 bis 20 Uhr zu sehen. zv