131112Traum1Harburg - Harburg hat seit Montagabend einen "Baum der Träume". Die Hamburger Künstlerin Karin Boine installierte in die Astgabeln eines Baumes auf der Museumsachse

aus wetterfesten roten Seilen mehr als 20 Traum-Nester. Insgesamt mehr als 1000 Meter Seil hat die Künstlerin dabei von einem Hubwagen aus zu roten Nestern in luftiger Höhe verarbeitet. "Die meisten Träume geraten in Vergessenheit. In diesen Nestern können sie weiterleben", sagte die Künstlerin am Montag gegenüber harburg-aktuell. Die Installation in dem Zucker-Ahorn-Baum ist Teil ihrer Ausstellung, die von Donnerstag, 14. November bis Sonntag, 2. März 2014, im Archäologischen Museum gezeigt wird.

Karin Boine - sie lebt und arbeitet auf der Veddel - präsentiert vier Installationen im Ausstellungsbereich des Archäologischen Museums und diese auf der Museumsachse direkt vor 131112Traum2dem Museum am Harburger Rathausplatz. Die Besucher können in dieser Zeit erleben, wie Kunst und Archäologie eine ganz besondere Verbindung eingehen. Installationen mit Namen wie „Trauerkloß”, „Das Tor zum Universum” oder „Die ersten 1000” laden dazu ein, sich auf diese neue Verbindung einzulassen. "Archäologen graben in der Erde, um die Vergangenheit zu finden, mit der sie das Heute erklären. Die Kunst gräbt im Jetzt, um das Morgen zu ergründen. Beiden Disziplinen liegt ein ausgeprägter Forschergeist zugrunde", so Karin Boine. Die Ausstellung ist  Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr am Harburger Rathausplatz 5 zu sehen.