130909NDLichterHarburg – So macht man coole Events: mit Begeisterung! Melanie-Gitte Lansmann, Karsten Schölermann, Nicolas Sauerbaum oder Arne Weber haben jedenfalls – jeder auf

seine Weise – bei der Präsentation des Programms für die 2. Nacht der  Lichter im Harburger Binnenhafen so mitreißend für die Veranstaltung am 20. September geworben, dass man an diesem Abend wohl keine Wahl hat.

Also: hingehen, mitlaufen, fotografieren, zuhören, tanzen, schlemmen, genießen und staunen!

Nach der leicht verregneten, trotzdem aber gut besuchten Premiere vor einem Jahr, soll diesmal alles noch besser, schöner und bunter werden. Organisatorin Melanie-Gitte Lansmann von channel hamburg e.V.: „Illuminierte Gebäude gibt es überall, aber dass gleich ein ganzes Stadtquartier in buntes Licht gehüllt wird, ist wohl mindestens in Deutschland einzigartig.“

Und Nicolas Sauerbaum, ganz „frischer“ Diplom-Ingenieur von der TU Hamburg und Gesellschafter des SHS Veranstaltungsservices, will dafür sorgen, dass es noch einzigartiger wird: „Wir haben uns einiges Neues ausgedacht.“

Zu den üblichen verdächtigen Gebäuden im Binnenhafen kommen diesmal unter anderem noch ein paar Neubauten auf der Schlossinsel dazu – auch sie werden bunt, schrill und schön illuminiert. Sie werden nicht nur für Hobbyfotografen Objekte der Begierde sein.

Im Mittelpunkt des Abends steht wieder der Lichterlauf, der diesmal als dritter Wertungslauf (neben dem Spreehafenlauf und dem Wilhelmsburger Insellauf) zum neuen Elbinsel Cup ausgetragen wird.

„Das wird der Renner“, sagt Karsten Schölermann von der Sportveranstaltungsagentur BMS. „Schon jetzt haben wir 30 Prozent mehr Anmeldungen als vor einem Jahr. Ich verspreche sicher nicht zu viel: Wir werden weit mehr als 1000 Läufer am Start haben.“ Er schwärmt ohnehin von den verschiedenen Laufstrecken, die nicht nur durch den Binnenhafen samt Schlossinsel führen. Der Lauf über 11,2 Kilometer führt durch das Naturschutzgebiet Schweenssand, über die Autobahnbrücke rüber nach Finkenriek und zurück über die Alte Süderelbbrücke.

Schölermann: „Am spannendsten wird es an der Harburger Schleuse. Wir werden wohl nie eine verbindliche Zusage bekommen, dass sie während des Laufs nicht geöffnet wird.“  Aber das werde schon gut gehen. Außerdem träumt Schölermann davon, ab 2014 sogar einen Halbmarathon zu veranstalten. Dann komme einfach noch die Laufstrecke auf der Gartenschau hinzu.

Noch sind wir indes in 2013: Der Kanalplatz wir für alle Läufer und Zuschauer zum Festplatz – mit einer (im besten Sinne) Fressmeile, bestückt mit Gourmet-Zelten und Leckereien wie afrikanischem Schaschlik, Röstis oder Käse-Trauben-Spießen.

Dazu die Auftritte von Gospeltrain, Werner Pfeifer, der Frank Meiller Band, der Newcomerin Lunis und Altmeister Gunter Gabriel. Und noch vieles mehr. Das ganze Programm gibt’s auf hier.

Das Schlusswort soll „Mister Binnenhafen“Arne Weber haben: „Man muss es einfach genießen.“ Er ist sicher: Die Nacht der Lichter wird weit über die Grenzen Harburgs hinausstrahlen. ag

Bilder von der Nacht der Lichter 2012