130809ToroHarburg - "Ciao Italia" hieß es am Donnerstagabend in Toros ArtCafé. Manuel & Band (ein zusätzlicher Mann) waren gekommen, um mit Gitarre, Keyboard und

ordentlich Stimme launigen Mittelmeersound und italienisch geprägte Gassenhauer am Tunnel im Süden der Stadt im Rahmen der Reihe Gloria-Konzerte zu verbreiten.

Schön, gefällig. Das Richtige für einen launigen Abend. Den Zuhörern hat es gefallen. Allen? Nein.

Ein Anwohner aus der nebenan liegenden Seniorenwohnanlage rief die Polizei. Die kam, sah und zog wieder ab. Das Konzert: Korrekt angemeldet und pünktlich zur Nachtruhe beendet. "Damit muss man leben", sagt Toro.

Der Anwohner übrigens auch. Der Fall zeigt aber auch, wie schwierig es ist, in Harburg Programm auf die Beine zu stellen. An der Stadtparkbühne nöhlen Anwohner und die Politik knickt ein.

Im Binnenhafen machte ein Anwohner dem Beachclub das Leben schwer. Die Polizei schaffte sogar ein Lärmmessgerät an. Mittlerweile stehen zwischen ihm und Hamburgs größtem Beachclub Häuser wie eine Lärmschutzwand. zv