130722AmueHarburg - Klein, fein, aber ein knackevolles Programm. Noch nie sind so viele Künstler, Bands oder Sportgruppen beim Außenmühlenfest aufgetreten, wie in diesem Jahr

angesagt sind. "Wir haben unseren Weg gefunden", sagt Initiator Heiko Hornbacher über das "Kleine Fest am großen Teich", das vom 2. bis 4. August stattfindet.

"Es sind ein Fest geworden, das regional ausgerichtet ist und hier seine Bedeutung hat", so Hornbacher. Die Suche nach großen Sponsoren ist vorbei.

Harburger Institutionen wie das Bolero oder Marias Ballroom werden sich präsentieren. "Für uns ist das Außenmühlenfest auch eine gute Plattform, um uns bekannter zu machen", sagt Heimo Rademaker von Marias-Ballroom. Er schmeißt eine der vier Bühnen, auf denen an den drei Tagen über 200 Akteure auftreten werden.  "Wir setzen bei unserem Musikprogramm auf Harburger Bands", sagt er. So wird auch "Herr Jensen" auftreten, der von 1985 bis 1989 bei der Band Clowns & Helden mit dabei war.

Lokale Bands sind auch die Masse der Act´s auf der Bühne des Donnerwetters. Nicht verpassen sollte man Jimmy Cornett, der bereits am Freitag auf Hornbachers Bühne einheizt.

Und auch Oliver "Olli" Klühn, früher Kritiker des Außenmühlenfestes, ist mit dabei. Denn für die Gastronomen, die ihr Wochenende opfern und viel Arbeit in die Vorbereitungen stecken, lohnt sich das Fest wieder mehr. Die kühle Kalkulation: Die gleiche Zahl an Besuchern wie früher kommen zum Fest, das eigentlich nur noch am Außenmühlendamm stattfindet. Das macht es nicht schlechter.

Die Veranstalter setzen beim Konzept ganz auf eine Angebotsvielfalt. Es wird nicht mehr so viele Dopplungen bei den Angeboten geben. Auf einen Zaun wird auch verzichtet. "Ein Fest in dieser Größe ist unter Sicherheitsgesichtspunkten besser zu handeln", sagt Klühn. "Wir hoffen das die Harburger auf dem Fest konsumieren, weil sie wissen, dass sich so eine Veranstaltung nur so finanzieren kann und damit auch erhalten bleibt", sagt Hornbacher.

Apropos konsumieren: Weil auch keine Brauerei mehr Gesamtsponsor ist, ist keiner der Gastronomen beim "Kleinen Fest am großen Teich" mehr an eine Biermarke gebunden. So wird es nicht nur eine besonders große Zahl von Künstlern, sondern auch ungewöhnlich viele Biersorten an den drei Tagen am Außenmühlenteich geben. zv

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