HelmsMuseumHDRHarburg - Das Helms-Museum hat eine wichtige Hürde zur Wiedererlangung der Eigenständigkeit genommen. Der Senat gab sein OK für die Herauslösung des Harburger Museums aus dem Verbund, in das es unter der

schwarz-grünen Regierung gepresst wurde. Nach der Herauslösung soll das Helms-Museum wieder als eigene Stiftung organisiert werden. Letztendlich liegt die Entscheidung bei der Bürgerschaft.

Die Harburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Birte Gutzki-Heitmann, Mitglied im Kulturausschuss: "Darauf hat Harburg schon lange gewartet. Die zurückgewonnene wirtschaftliche Selbständigkeit ist ein positives Zeichen für die Entwicklung unseres Harburger Helms-Museums. Die Strahlwirkung dieser Entscheidung wird den Süderelbe-Raum positiv ins Licht rücken."

Kritik kam von Christa Goetsch, der kulturpolitischen Sprecherin der Grünen. Sie befürchtet Mehrkosten zu Lasten anderer Kultureinrichtungen und bezeichnete das Helms-Museum, das auch das archäologische Museum Hamburg ist, als "Provinzmuseum".