110211Konzert00Harburg - Wer auf Klassik steht, der sollte nächsten Freitag in den Helms-Saal gehen. Dort spielt das Hamburger Ärzteorchester (Foto). Stücke von Beethoven, Max Bruch und Robert Schumann stehen auf dem Programm.

In Harburg ist es eine der ganz seltenen Gelegenheiten ein richtiges Orchester zu hören.

Das Gebotene wird auf hohem Niveau sein. Das bereits 1964 gegründete Ärzteorchester besteht aus echten Könnern. Neben zahlreichen Konzerten in und um Hamburg standen bereits Auftritte in aller Welt, darunter die USA, Burma oder China auf dem Programm.

Zusätzlicher Anreiz: Sämtliche Einnahmen werden für soziale Zwecke ausgegeben. Dahinter steckt der Lions-Club Harburg-Altstadt. "Wir verwenden sämtliche Einnahmen, um ganz gezielt Kinder in Not zu unterstützen", sagt Club-Präsident  Dietrich Schulze Van Loon. Die Einnahmen gingen an zwölf Familien, die von Mitarbeitern des Kennedy-Hauses ausgewählt wurden. "Es ist für die Eltern kaum fassbar, dass Fremde sich für sie und ihr Wohlergehen interessieren und dann auch gezielt Geld geben, um sie persönlich zu unterstützen", heißt es in einem Schreiben des Kennedy-Hauses. Natürlich wurde alle Ausgaben belegt. "Wir haben auch persönliche Schreiben und viele Bilder oder Basteleien von Kindern bekommen", sagt Schulze van Loon. "Das sind Dinge, die einen emotional berühren und uns bekräftigt weiter solche Benefizveranstaltungen zu organisieren."

Das Konzert des Hamburger Ärzteorchesters beginnt am Freitag den 23. März um 20 Uhr. Karten sind an der Konzertkasse im Phoenix-Center oder an der Abendkasse zu bekommen. zv