111011MusikNightHarburg - "Die Music-Night war ein Erfolg. Die Leistungsschau und das Ziel, Musikkultur auch für junge Leute deutlicher herauszuheben, ist voll aufgegangen. Die Music Night schreit nach Wiederholung und es gab keine nennenswerten Probleme zu vermelden. Der Süden rockt und brummt", so lautet das Fazit der Macher von SuedKultur.

In neun Locations, gab es von anspruchsvoller Klassik, über Chöre, über Indie, Rock und Pop bis Heavy Metal und Jazz zu hören, was das Ohr begehrt. Schon bei der Infotainment-Reihe Ernst Brennecke „Musik im Gespräch“, die gegen Nachmittag im Stellwerk startete und etliche Facetten der „Musik über Freundschaft“ beleuchtete, war der Andrang beachtlich. Rund 80 Gäste lauschten den Ausführungen bei Kaffee, Kuchen und einem Glas Wein.

Für das kleine Café Ché an der Neuen Straße resümierte Inhaber Amine BouamraneIm Cafe war die Hölle los. So viel waren hier noch nie! Die Stimmung war sehr gut“ Gut 250 Gäste frequentierten das Café und genossen spanisch-algerische Musik von insgesamt drei Formationen.

In der Kulturwerkstatt Harburg, in der ein „Wohnzimmerkonzert“ angekündigt war, war es teils so rappelvoll wie bei begehrten Wohnungsbesichtigungen und kein Reinkommen mehr. Der Rieckhof, der aufgrund anhaltender Brandschutzarbeiten „Asyl“ im Audimaxx I der Technischen Universität fand und ein kontrastreiches Chor-Programm anbot, zählte allein 270 zahlende und mehr als 700 durchlaufende Gäste. „Die Stimmung war unglaublich gut“, resümiert Rieckhof-Geschäftsführer Jörn Hansen und das Programm lief mehr als vier Stunden bis zur Mitternacht.

Auch im Audimaxx II, in der der Asta verschiedene teils studentische Gruppen aus Rock, Pop und Indie auftreten ließ, hatte mehr als 200 Gäste – und vor allem viele Harburger Interessenten - zu vermelden.

Im Stellwerk, in dem neben Singer & Songwriter-Musik vor allem danceable Jazz zelebriert wurde, war ebenso volles Haus mit mehr als 250 Gästen zu vermelden und bis nach Mitternacht gejammt – samt Hip-Hop-Einlagen.  „Und erstaunlich viele junge Leute fanden den Weg in den Club“, so Heiko Langanke vom Stellwerk-Verein.

In Maria´s Ballroom wurde bis früh in den Morgen gerockt. Heimo Rademaker: „Es war brechenvoll und bis morgen um 5 Uhr gute Stimmung“.

Auch die Stumpfe Ecke konnte sich über Besuch nicht beklagen, wohl aber kamen einige Anwohner mit der unerwarteten Besucherfrequenz nicht klar, was bedauerlicherweise dazu führte, dass zwei mal die Polizei einen Besuch abstattete. Probleme gab es aber keine.

Im Zelt der Veritasbeach wurde DJ-Musik geboten und bis spät in die Nacht gefeiert. Und auch im Old Dubliner war dichtes Gedränge und gute Partylaune bis spät in die Nacht angesagt. dl