110926BrunnenHarburg – Es war ein jämmerlicher Anblick, den der nach den Plänen des 1983 verstorbenen Harburger Künstler Carl Ihrke gebaute Fischbrunnen bot. Vandalismus hatte ihn zerstört. Von den zahlreichen Fischen,

die an dem Brunnen angebracht waren, blieb zuletzt nur ein Aal übrig. Jetzt der Brunnen in der Lämmertwiete, der eines der 27 Werke des Harburger Kunstpfades ist, ganz verschwunden.

Nur der Sockel steht noch. Der Brunnen wird, wie schon der Soldat an der Bremer Straße, der Eisengießer und der Thörlbrunnen, restauriert. Der Künstler Hendrik-André Schulz, der das Mahnmal Trauerndes Kind realisierte, ist beauftragt die fehlenden Fische neu zu installieren. Dabei sollen sie gleich extra gegen Vandalismus gesichert werden.

Vermutlich in den kommenden zwei Wochen wird der Brunnen wieder an seinem Platz sein. Wasser wird, im Gegensatz zum aufwendig restaurierten Thörlbrunnen vor dem Helms-Museum, in der Lämmertwiete nicht wieder plätschern. Die Fische bleiben auf dem Trockenen. Der Brunnen wird zur Skulptur umgewandelt. Der Grund ist einfach: niemand will die Betriebskosten übernehmen. zv

 

Hier gibt es die Infos zum Kunstpfad