110908Eiszeit4Harburg - Ein riesiges Mammut in Originalgröße, ein imposantes Wollnashorn oder das "Steinzeit-Luder", die Venus von Willendorf, sind bald im Helms-Museum zu sehen. Eiszeit in Hamburg heißt die Sonderausstellung, die

am 30. September eröffnet. Es wird eine Zeitreise in das Europa unserer steinzeitlichen Vorfahren. Die Ausstellung zeigt typische, damals in Norddeutschland heimische Tierarten in lebensechten Nachbildungen sowie herausragende archäologische Fundstücke aus der eigenen Sammlung des Museums.

Das Highlight dürften ein fast vier Meter hohes Mammut mit seinem Jungtier sein, das im Helms-Museum 110908Eiszeit1aufgestellt wird. "Mehr als 20 dieser Tiere werden auf einer eiszeitlich gestalteten Ausstellungsfläche von 330 Quadratmetern zu sehen sein", sagt Museumsdirektor Rainer-Maria Weiss. "Die Inszenierungen, die präparierte Tiere wie Mammut, Wollnashorn, Riesenhirsch, Höhlenbär, Auerochse, Wildpferd und viele andere Arten anschaulich in ihrer natürlichen Umgebung zeigen, werden ihren Eindruck hinterlassen."

Daneben gibt es archäologische Fundstücke und die Kunst der Eiszeit zu sehen. So präsentiert das Helms-Museum Nachbildungen eiszeitlicher Kunstgegenstände aus ganz Europa, unter anderem eine Kopie der110908Eiszeit2 berühmten Venus von Willendorf, aber auch das Original einer Felszeichnung eines Pferdekopfes aus der berühmten Höhle von Altamira in Spanien. Die Ausstellung zeigt aber auch, dass vor unserer eigenen Haustür spannende und faszinierende Spuren vergangener Epochen zu finden sind. Das Museum gibt einen Blick frei auf die Reichtümer seiner eigenen Sammlung: Eiszeitliche Objekte sind der Schwerpunkt der Sammlung, von denen allerdings viele nicht dauerhaft gezeigt werden können und somit im Archäologischen Zentralmagazin eingelagert sind.

Die Sonderausstellung wird bis zu 26. Februar jeweils von Dienstags bis Sonntag in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr zu sehen sein. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Für Erwachsene kostet der Eintritt 6 Euro. zv