110629ToroBinnenhafen - Wenn Harburgs "Kulturpapst" Ernst Brennecke für Werke wie er sagt "Feuer und Flamme" ist, ist das so etwas wie ein Adelsschlag für den Künstler. Toro hat ihn bekommen. Bei der Vernissage seiner

Werke im Gebäude der TuTech. Denn die Kunst von Toro wird etwas verändern.

Sie entstand nicht mit dem Pinsel, sondern auf einem IPad. Es ist eine Weltpremiere.

Diese Form der künstlerischen Arbeit, so Brennecke, werde die Kunst revolutionieren. "Die Galerie ist tot. Es lebe die Galerie" fasst es Brennecke zusammen. "Eigentlich braucht man keine Galerie mehr, weil die Kunst direkt aus dem Drucker kommt."

Klingt für Kunstliebhaber und Vernissagenvolk erstmal bedrohlich. Ist es aber nicht. Am Ende ist man doch wieder in der Galerie, wenn die Kunst nicht nur auf einem Blatt, sondern großformatig aufgezogen präsentiert wird. So lebt die Galerie weiter.

Die außergewöhnlichen Werke von Toro sind bis zum 9. Juli bei der TuTech in der Schloßstraße zu sehen. zv

Hier geht es zur Bildergalerie mit ausgesuchten Werken:

http://www.harburg-aktuell.de/bildergalerie/?g2_itemId=19273