110323TellerHarburg - Zu sehen sind die mächtigen Adlerköpfe, welche bis Ende des Ersten Weltkriegs an der Süderelbbrücke angebracht waren. Andenken-Porzellan mit dem Motiv des Hamburger Rathauses oder Gemälde von Persönlichkeiten aus längst vergangenen Zeiten.

Die Stücke, die bei der Ausstellung "Typisch Harburg" im Helms-Museum zu sehen sind, zeigen einen Querschnitt der 900jährigen Stadtgeschichte.

Es ist ein Vorgeschmack auf die neue Stadtgeschichtliche Ausstellung, welche es in Zukunft einmal geben soll. Das Interesse ist groß. So groß, das Museumsdirektor Rainer-Maria Weiss kurzerhand umdisponieren musste und die Eröffnungsrede aus der Helms Lounge in den Theatersaal verlegte. Das Foyer war einfach zu klein. "Ich bin überrascht und hoch erfreut", sagt Weiss.

Zur Ausstellung soll es in der nächsten Zeit Vorträge geben. Außerdem soll das Helms-Museum der Ort in Harburg werden, an dem über Fragen diskutiert wird, die Harburgs gegenwärtige stadtgeschichlchtliche Veränderung ausmachen. Beispielsweise einen möglichen Rückbau des Phoenix-Schornsteins. "Bei uns ist der richtige Platz diese Themen zu diskutieren", sagt Weiss selbstbewusst. zv

 

Ort der Ausstellung: Helms-Museum, Museumsplatz 2
Ausstellungsdauer: 24. März 2011 bis Mitte 2011
Führungen: jeden Sonntag, 14 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: 6,00 Euro, ermäßigte Karte 4,00 Euro

 

Hier geht es zur Homepage und Beschreibung der Ausstellung vom Helms-Museum :

http://www.helmsmuseum.de/index.php/news/18192?PHPSESSID=56e99abcccc8e4dc881946e6817ff376