Harburg – Die Fischhalle Harburg, das neue maritime Kulturzentrum am Kanalplatz hat eine erste hochkarätigen Ausstellung. Gezeigt werden

Objekte und Materialbilder des ehemaligen Hamburger Rundfunk-Journalisten und Kunst-Autodidakten Rüdiger Knott. An seinem Atelier ist wohl jeder schon einmal mit dem Auto vorbeigefahren. Es befindet sich im Mercedes-Haus – auf der Fahrt in die Hamburger Innenstadt nur wenige hundert Meter hinter den Elbbrücken auf dem breiten Mittelstreifen.

Dort entstehen entstehen Assemblagen, Collagen, Materialbilder und Objekte. Knott: „Für meine Arbeiten verwende ich ausschließlich alte, ausgemusterte und wertlos scheinende Gegenstände, irgendwo gefunden. In Häfen, an Stränden, in Straßen, auf Baustellen, in verlassenen Werkstätten oder in der freien Natur. Mit abgeplatzten Farben, kräftigen Dellen oder auch nur Schrammen. Das sind meine Rohstoffe; mal Holz, mal Metall, Leder, Stoff, Plastik oder Gummi.“ Die ihm bis dahin fremden Elemente verändert er  nicht, sondern fügt sie zu neuen Einheiten zusammen.

Zur Vernissage kamen zahlreiche Freunde und Interessierte. Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils 12 bis 20 Uhr, Sonnabend jeweils 15 bis 22 Uhr und Sonntag jeweils 10 bis 18 Uhr. ag