kleine bühne

Harburg - Theater Made in Harburg: Das gibt es seit 1978 mit der kleinen bühne harburg. Mehr als 80 Stücke hat das Ensemble bereits auf die

Bühne gebracht - jetzt kommt bald das nächste dazu: „37 Ansichtskarten“, ein schräges Stück von Michael McKeever. Die Premiere ist am Freitag, 3. März, im Harburger Rieckhof. Der Vorhang hebt sich um 20 Uhr.

Die Story: Nach einem achtjährigen Aufenthalt in Europa kehrt Avery Sutton mit seiner Verlobten Gillian zurück nach Amerika, zu seiner Familie, die er als "ein bisschen exzentrisch" beschrieben hat.

Doch was die beiden dort tatsächlich erwartet, übersteigt alle Erwartungen: Das Haus steht schief, die totgeglaubte Großmutter taucht wieder auf, die Mutter verwechselt Gillian ständig mit dem Hausmädchen, der Vater spielt Golf, am liebsten nachts, und die Tante betreibt eine höchst zweifelhafte Nebenbeschäftigung.

Was zunächst wie eine klamaukige Komödie daherkommt, entpuppt sich bald als eine ergreifende Familiengeschichte und thematisiert ein wenig überdreht, aber auch unendlich zart die Flucht des Menschen vor der Realität. Eine schwarze Komödie mit sehr berührenden Momenten!

Weitere Aufführungen finden am Sonnabend, 4. März, Donnerstag, 16. März, Freitag, 17. März, Freitag, 7. April, und Sonnabend, 8. April, im Harburger Rieckhof statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf acht Euro und sind an der Theaterkasse im Phoenix Center und in der Rieckhof-Kneipe erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt zehn, ermäßigt acht Euro.  (cb)