Eiszeiten

Harburg - Riesenandrang beim Pre-Opening der neuen Ausstellung im Harburger Museum: Bevor am Dienstag die Ausstellung "EisZeiten" - es ist die erste Doppelausstellung

des Archäologischen Museums und des Völkerkundemuseums - offiziell die Pforten für die Besucher öffnet, wurden am Sonntag Nachmittag die geladenen Gäste im Theatersaal begrüßt.

Sofort nach der Eröffnung herrschte dichtes Gedränge in der Ausstellung. Foto: cb

Und der Platzte bei diesem feierlichen Anlass der Doppel-Eröffnung aus allen Nähten: "Der Zuspruch ist wirklich enorm, knapp 700 Besucher folgten unserer Einladung zur offiziellen Eröffnungsfeier", sagte Thorsten Römer, der kaufmännische Geschäftsführer des Harburger Museums, gegenüber Harburg-aktuell.

Zu den ersten, die am Sonntag von der Ausstellung begeistert waren gehörten Lisa und Oliver. Foto: cb

Zu den Begrüßungsrednern gehörten außer Rainer-Maria Weiss und Ausstellungskurator Michael Merkel auch Carsten Brosda, der Staatsrat der Kulturbehörde, der die Gäste um eine Trauerminute für die kürzlich verstorbene Kultursenatorin Barbara Kisseler bat.

Museumsdirektor Rainer-Maria Weiss führt Carsten Brosda, Staatsrat der Kulturbehörde, durch die neue Ausstellung. Foto: cb

Außer vielen Gästen aus Kultur, Politik und Gesellschaft waren auch Ivan Khotulev der russische Generalkonsul in Hamburg und Yuri K. Christov von der Kunstkammer St. Petersburg. Und das aus gutem Grund, denn durch die gute Zusammenarbeit zwischen Archäologischen Museum und der Kunstkammer St. Petersburg ist es gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg, dem ältesten Museum Russlands, nach Hamburg zu holen.

Museumsdirektor Rainer-Maria Weiss bei seiner Begrüßungsrede. Foto: zv

Gezeigt werden 120 Objekte, davon allein 21 abstrakte Frauenfiguren in vielen Varianten, die sogenannten Venusstatuetten. Es gibt die Möglichkeit an einem Selfie-Point Fotos von sich und einem Mammut zu machen, außerdem gibt es extra ein Eiszeiten-Bier und eine Eissorte der Marke Eisbrecher für die Ausstellungsbesucher.

Der voll besetzte Helmssaal. Foto: zv

Die Ausstellung wird bis 14. Mai 2017 gezeigt. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt vier Euro. Jugendliche bis 17 Jahre zahlen keinen Eintritt. Wer beide Ausstellungen besuchen möchte, sollte sich das Kombiticket kaufen. Beide Häuser können damit zum Vorzugspreis von 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) besucht werden.  (cb)