Drei Stunden Kalauer: Fips Asmussen im Rieckhof in Harburg. Foto: jojoHarburg - Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und ja, zugegeben, es gab den einen oder anderen wirklich witzigen Spruch. Fips Asmussen feuerte im Harburger Rieckhof sein dreistündiges Programm ab. Und wirklich jeder

Spruch des Hamburgers endete mit einer "Pointe". "Meine Eltern waren so arm, zum Glück bin ich ein Junge geworden, sonst hätte ich gar nichts zum Spielen gehabt..." Puh, solche Witze schreien förmlich "Niveau-Limbo". In bester Stammtischmanier präsentierte sich Fips und ließ keinen Witz anbrennen. Für viele Besucher war es wohl eine Zeitreise in die Vergangenheit. Mancher Witz hatte einen Bart, der länger als der des Weihnachtsmannes war. Doch bei all dem muss man dem Entertainer eines lassen: er zog sein Programm souverän durch und erntete unter dem Publikum jede Menge Lacher.

Wirklich lustig waren seine Sidekicks zu den Zuschauern. Auf sie reagierte er spontan gemein und unterhaltsam. Fips Asmussen - ein Komiker der zu Klimbim-Zeiten wohl als Elite gelten konnte. Heute, neben Kurt Krömer, Mario Barth oder dem großem Harald Schmidt, wirkt er, wie der Clown auf einem drittklassigen Kindergeburtstag. (jojo)