1160331GitarreHarburg - Gitarrenmusik vom Feinsten gibt es am heutigen Freitagabend, 1. April, in der Kulturwerkstatt am Kanalplatz: Auf dem Programm steht ab 20.30 Uhr die 2. Binnenhafen

-Gitarrennacht. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt sieben Euro.

Gleich drei namhafte Gitarristen, werden heute Abend auf der Bühne stehen: Michael Graefe, Markus Bartel und Roland Prakken gehören zu den echten Könnern ihrer Zunft. Zu diesen dreien passt die Beschreibung "Alte Hasen und junger Hund" nur zu gut.

Zunächst zu den alten Hasen: Michael Graefe machte sich bereits Anfang der 80er-Jahre einen Namen in Hamburger Clubs und auf den Bühnen im Großraum der Hansestadt. Stets dabei die 6- und 12-saitige Gitarre. Seine musikalischen Wurzeln hat Michael Graefe bei Leo Kottke, Werner Lämmerhirt, aber auch bei Johann Sebastian Bach.

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Eine Allrounder auf der Gitarre: Roland Prakken. Foto: pr

Alexander Schmitz, renommierter Musikkritiker und Autor des legendären "Gitarrenbuchs", beschrieb ihn einmal folgendermaßen: "Gitarristischer Tausendsassa - Roland Prakken. Ein Allrounder. Ein aufrechter Kosmopolit. Ein musikalischer Globetrotter, Ethnologe und Archäologe, für den es keine Grenzen gibt, in Europa nicht, nirgends".
 
Problemlos wird bei ihm aus Folk, Blues, Jazz und ethnischen Musiken ein organisches Ganzes, wobei er sich nicht auf das Zupfen mit vier Fingern beschränkt, sondern durchaus auch einmal das Plektrum zur Hand nimmt.

"Junger Hund" des Abends ist der Hamburger Gitarrist Markus Bartel. "Ich will Gitarre spielen" - mit diesem Satz und unter sofortiger Plünderung des Plattenschranks seines Vaters begann 1989 seine Karriere als Gitarrist. Eric Clapton, Dire Straits, und Neil Young waren fortan die begleitenden Künstler seiner musikalischen
Anfänge.

Sein Repertoire umfasst eigene Stücke mit Einflüssen aus Blues, Country und Folk ebenso wie Arrangements von Beatles-Klassikern, und er war gemeinsam mit Kollegen wie David Huhn oder Julia Schilinski unter anderem als Support für Johannes Oerding und Stefan Gwildis unterwegs. (cb)