160317KunstHarburg – Der eigentlich virtuellen Cloud einen festen Körper geben und sie mit Daten belegen. Dieser durchaus reizvollen Aufgabe hat sich der Künstler Karl-Heinz Maukel

gewidmet. Herausgekommen ist eine Installation, durch die der eigentlich nicht greifbare Cloud, Form, Körper und Farbe gegeben wurde. Maukel ist einer von acht Künstlern, die ihre Werke von Freitag  in der Galerie von Toro im Gloria-Tunnel  zeigen. Zusehen sind auch Werke von Marina Schreckling, Evelyne Frostl, Annette Mewes-Thoms, Karsten Zwinger, Christina Geisensetter, Natascha Peiser und  Zoe Fleurie, die sich zu einer Künstlergruppe zusammengeschlossen haben. Sie zeigen Bilder in einem jeweils eigenen Stil, die dem Besucher eine besondere Breite bieten.

Mit der Ausstellung ist es Galeriest Toro erneut gelungen Künstler in seine Galerie zu holen, die Harburg zu einem Kulturstandort machen, der deutlich über seine Grenzen hinaus Wahrnehmung erfährt. Gleichzeitig bietet die Galerie die Möglichkeit in einem Rahmen auszustellen, der auf den alltäglichen Bedarf zugeschnitten ist und damit eine Lücke zwischen den Phoenix-Hallen mit der Sammlung Falckenberg und der internation beachteten Graffiti-Fluctschutzwand am Bostelbeker Hauptdeich schließt.

Die Ausstellung, die mit einer Vernissage am Freitag den 18. März um 19 Uhr startet, ist bis zum 9. April zu sehen. zv

Veröffentlicht 17. März 2016