160204StrunkHarburg – Sie wächst, die zarte Pflanze „Kultur in Harburg“! Überall tut sich was, Werner Pfeifer werkelt an seinem Kulturcafé in der Fischhalle, die Hamburg Kreativ Gesellschaft

kümmert sich um die Freilichtbühne im Stadtpark und Toro bringt internationale Künstler in den Tunnel. Und Marias Ballroom, Sammlung Falckenberg, Komm du und Co.? Läuft!

Was hat Harburg noch gefehlt? Lesetage! „Wir haben festgestellt, dass wir jeden Monat mindestens vier bis fünf Lesungen im Bezirk haben“, sagt Heiko Langanke, Sprecher der Kulturinitiative SuedKultur. „ Und die sind recht gut besucht, obwohl viele es gar nicht mitbekommen. Also rühren wir mal ein wenig die Trommel und machen die Literatur zum zentralen Thema.“  Nach der MusicNight kommt jetzt also ein weiteres kulturelles Highlight für den Hamburger Süden: die 1. Harburger SuedLese vom 3. April bis 3. Mai –  unterstützt von der „Stiftung Nachbarschaft“ der Saga GWG. Sie gibt 5000 Euro für die Werbung.

Geplant sind bisher mehr als 20 Lesungen an mehr als zehn verschiedenen Orten. Die Inhalte versprechen Leckerbissen für jeden Literaturfan. Ob für Kinder (KulturcaféKomm du), Jugendliche (Goethe-Schule Harburg), Sachbuch (Kultur-Speicher), ethnischer Roman (Museum Elbinsel Wilhelmsburg), Hamburger Historie (Komm du), oder Poetry Slam (Stellwerk). „Das Schöne ist“, so Langanke, „dass jeder ganz eigene Ideen einbringt und es so ein ganz eigenes Format bekommt.“

Das genaue Programm soll nun bis Ende Februar stehen und im März dann mit Flyern und Plakaten und im Internet beworben werden. An den Lese-Orten selbst wird es kostenlose Programmhefte geben, mit Informationen über Autoren, Lesende, Orte und Inhalte. Den krönenden Abschluss – auch so viel steht fest – wird eine Lesung von Heinz Strunk (Foto) aus seinem Ende Februar erscheinenden neuen Buch sein. Langanke: „Mehr Harburg geht dann bald nicht mehr! Oder doch?“ ag

Veröffentlicht 4. Februar 2013