151201Fischhalle1Harburg – Vor gut einer Woche schreckte eine Hiobsbotschaft die Harburger Kulturszene (und nicht nur die) auf: Eine Sachbearbeiterin des Landesbetriebs Immobilienmanagement und

Grundvermögen (LIG) hat die Ausschreibung zum Kauf der alten Fischhalle am Kanalplatz für null und nichtig erklärt. Werner Pfeifer, der sich mit seinem Konzept eines Galerie-Cafés, der Geschichtswerkstatt Harburg und dem Verein MuseumsHafen Harburg unter einem Dach in der Ausschreibung überzeugt hatte, stand plötzlich mit leeren Händen da. Es ging zwar ein Aufschrei durch Harburg, seither ist es aber verdächtig still.

Und das scheint in diesem Fall ein gutes Zeichen zu sein. Alle Beteiligten schweigen, nur von der Pressestelle des Bezirksamts gab es ein kurzes Statement, das Hoffnung macht. „Der Bezirksamtsleiter und der Baudezernent verhandeln mit dem LIG“, sagt Bettina Maak, Sprecherin des Bezirksamts. Mehr könne und wolle sie nicht sagen. Sobald es aber ein Ergebnis gebe, werde die Öffentlichkeit sofort unterrichtet. Bettina Maak betonte noch, dass der Bezirk dieses Projekt wolle und es deshalb auch nach Kräften unterstütze. ag