Paul Kuhn in der Dreifaltigkeitskirche. Foto: jojoHarburg - Er ist eine Legende wenn es um Jazz und Swing geht: Jetzt war Paul Kuhn zu Gast in Harburg. In der Dreifaltigkeitskirche zeigte er mit seiner Gruppe, dem Paul Kuhn Trio, dass seine Finger noch lange nicht eingerostet sind.

Im Rahmen des zweijährigen Bestehens der Klangkirche an der Neuen Straße war der gebürtige Wiesbadener nach Harburg gereist. Der mittlerweile 82-jährige Musiker und Schauspieler präsentierte gemeinsam mit Willy Ketzer am Schlagzeug und Martin Gjakonovski am Bass vor ausverkauftem Haus, pardon, Kirche, einen wahren Ohrenschmaus aus mehreren Dekaden Jazz-Musik. Und auch die nötige Portion Humor hatte Kuhn im Gepäck. Als ihm der Name eines Jazz-Künstlers entfiel, bemerkte er trocken: "Ich bin halt keine 80 mehr..."

Mit dem Paul Kuhn Trio bewiesen die Organisatoren rund um die Klangkirche, dass auch national anerkannte Künstler durchaus den Weg in den Süden der Hansestadt nicht scheuen. Ein gelungener Abend. (jojo)

 

Paul Kuhn Trio in der Dreifaltigkeitskirche. Foto: jojo
 Das Paul Kuhn Trio: Willy Ketzer (v.l.), Martin Gjakonovski und Paul Kuhn. Foto: jojoPaul Kuhn in der Dreifaltigkeitskirche. Foto: jojo