Eingeweiht: Ein Wandbild unterstützt die gefühlte Sicherheit

150128WandbildHarburg – Die alte Süderelbbrücke, Speicher, der Kulturkran, natürlich der Channel-Tower und das Silo. Das Wandbild von Ralph Schwinge, Künstlername INTO,

verrät was man sieht, wenn man am anderen Ende des Fußgängertunnels herauskommt, der die Harburger Altstadt und den Binnenhafen verbindet. Initiiert wurde das Projekt von der Sicherheitskonferenz Harburg, einem Zusammenschluss, der vor allem die „weichen“ Faktoren beeinflusst, die das Lebensgefühl in Harburg nach unten drücken. Dabei hat sicherlich die „Broken-Windows-Theory“ Pate gestanden, die New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani 1994 populär machte. Eigentlich geht es darum erste Anzeichen für Verwahrlosung zu verhindern und zu beseitigen, weil das laut Theorie die Hemmschwelle erhöht dort etwas zu zerstören, wegzuwerfen oder, wie im Fall des Fußgängertunnels, die Wände zu beschmieren. Das soll das Werk verhindern. „Tunnelanlagen werden häufig als sogenannte Angsträume wahrgenommen und sind oft Ziel von Verunstaltungen. Eine positive freundliche Gestaltung wird davon meist verschont“, so Christian Diesener, Geschäftsführer der Sicherheitskonferenz. Man habe gute Erfahrungen. Die Sicherheitskonferenz hatte bereits vor 10 Jahren Teile der Tunneleingänge mit Figuren gestalten lassen – auf Grundlage von Entwürfen von Schülerinnen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums. Diese Flächen werden noch heute weitgehend respektiert. Sie sind aber in die Jahre gekommen und sollen in diesem Frühjahr überarbeitet werden. 

Mit Ralph Schwinge hat man sich einen waschechten Harburger ausgesucht, der das Wandbild realisierte. Es ist das erste von zwei Werken, die von ihm am Tunnel entstehen sollen. Das andere ist auf der anderen Seite geplant und wird im Kontext Motive zeigen, die dem Tunnelwanderer das zeigt, was ihn an prägnanten Bauwerken auf der Innenstadtseite erwartet.

Eigentlich, so verrät Schwinge, sollten bereits beide Wandbilder fertig sein. Das schlechte Wetter hat ihm aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Frühjahr will der Künstler, der seine Brötchen hauptsächlich als Betreuer in einer Wohngruppe für behinderte Menschen verdient, das Gegenstück vom jetzt vom Bezirksamtsleiter Thomas Völsch eingeweihten Wandbild angehen und fertigstellen. Zur Technik: Da ist Schwinge ganz „Old School“. Das Werk entstand nicht mit der Sprühdose sondern mit dem Pinsel. zv

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