Weg eingeweiht. Mehr Menschen als zuvor nutzen dort seit Februar spezielle Wohn- und Pflegeplätze. Jedes der drei Stockwerke bietet Platz für je eine Wohngemeinschaft: Eine für Menschen mit Demenz, eine für jüngere Menschen nach einem Schlaganfall und eine für Menschen mit stark erhöhtem Pflegebedarf.

Die Baumaßnahmen dauerten von August 2012 bis Februar 2014. Für den Neubau mussten rund140506Kroos 4,38 Millionen Euro aufgebracht werden. „Wir sind dabei nicht alleingelassen worden. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und das Deutsches Hilfswerk stellten erhebliche Mittel bereit. Außerdem die Homann-Stiftung und die Hinrich Rave-Stiftung haben uns mit zweckgebundenen Großspenden bedacht. Die Gesamtsumme dieser Fördermittel und Spenden liegt bei rund 900.000 Euro“, erläutert Heimleiterin Regina Lohmann.

Pflege in Alten- und Pflegeheimen wandelt sich. Die Menschen werden immer älter, wenn sie einziehen. Auch die Krankheitsbilder werden komplexer. Darauf hat die Stiftung mit einem neuen Konzept reagiert: Im August 2012 riss sie einen Gebäudeteil ab. Das schuf Platz für den Neubau, der einer völlig veränderten Konzeption folgt. „Das Leben spielt sich dort in drei Wohngemeinschaften ab. Elf Menschen leben jeweils zusammen. Wir betreuen sie durch spezielle Präsenzkräfte, die durch Pflegefachkräfte und -helferinnen unterstützt werden. Wir schaffen überschaubare, familienähnliche Verhältnisse", sagte die Stiftungsvorsitzende Christel Finger.

Insgesamt ist das Platzangebot größer geworden. Vor dem Teilabriss standen 89 Plätze zur Verfügung, jetzt sind es 101 Plätze. Heiko Hagendorf, hausintern der Konzeptbetreuer des Neubaus, blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir werden jetzt mehr Bewohner versorgen. Darum stellen wir weitere Mitarbeiter ein. Und im Neubau arbeiten wir nach einem der modernsten Konzepte. Darauf sind wir stolz.“ (cb)