Seit dem Februar ist die Drogenambulanz an der Amalienstraße, in der im vergangenen Jahr rund 300 Süchtige versorgt wurden, geschlossen. Als Grund gab der Träger Asklepios laut Kurt Duwe (FDP) personelle Engpässe an. Aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage Duwes zu dem Thema geht hervor, dass den Süchtigen als Alternative die Drogenambulanzen in Altona und im Klinikum Nord (Ochsenzoll) zur Verfügung stehen. Darüber hinaus können die Patienten im Raum Harburg und Neugraben bei fünf Ärzten, die eine Substititionsgenehmigung haben, Ersatzdrogen bekommen. Duwe geht davon aus, dass die Drogenambulanz in der Amalienstraße nicht wieder öffnet, da nach seiner Kenntnis der Mietvertrag zum Jahresende gekündigt ist. Der FDP-Politiker kritisiert auch, dass die Fachbehörde bislang keine Gespräche mit dem Träger führt. Die sollen, so geht es aus der antwort des Senates hervor "in Kürze" geführt werden. dl

Veröffentlicht 7. Juli 2015