Zwei zeitlich kurz aufeinander folgende Verkehrsunfälle ohne Verletzte sorgten Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr für einen erheblichen Stau auf der A7. Der erste Unfall passierte gegen 5.30 Uhr. Der 31-jährige Fahrer eines Opel Vectra befuhr die 4. Röhre des Elbtunnels in Richtung Süden. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der winterglatten Fahrbahn geriet der Wagen am Tunnelausgang ins Schleudern und prallte gegen die in dieselbe Fahrtrichtung fahrenden LKW eines 41-Jährigen und einen Bus der Linie 250. Der Opel geriet in Brand, konnte aber von einer Peterwagenbesatzung gelöscht werden. Zur Unfallaufnahme, der Beseitigung des Trümmerfeldes und der Bergung des nicht mehr fahrbereiten Opel Vectra musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden.

Wenige Minuten später ereignete sich kurz vor der Anschlussstelle Waltershof ein weiterer Verkehrsunfall. Der Fahrer eines in Fahrtrichtung Süden fahrenden 3er BMW verlor die Kontrolle über seinen Wagen, der ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug kollidierte mit einem VW, der die Leitplanke touchierte. Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit und konnten eigenständig von der Autobahn bewegt werden.

Aufgrund der Verkehrsunfälle kam es auf der A 7 zu einem Rückstau von etwa 25 Kilometern Länge bis zur Anschlussstelle Quickborn und auf der A 23 zu etwa 18 Kilometern Stau bis zur Anschlussstelle Elmshorn. dl

Veröffentlicht 3. März 2015