150.000 Euro Steuergelder läß die Stadt für einen Zaun für den bislang nicht gesehenen Wachtelkönig springen. Um den Vogel und Artgenossen vor Hunden und Katzen zu schützen, wird er nördlich des S-Bahnhofs errichtet. Das Gelände ist ausgewiesenes EG-Vogelschutzgebiet. Es ist dort bereits ein "Schutzgraben" geschaffen worden. In den Bereichen, an denen eine Grabenherstellung nicht möglich war, wird der Zaun aufgestellt. Diese Anlage wird westlich im "Langen Torfgraben" und östlich im "Östlichen Randgraben" abschließen. In Bereichen die für den Durchgang oder Durchfahrt bestimmt sind, ist der Einbau von Toranlagen vorgesehen.

Die fünfwöchigen Zaunarbeiten sollen im März beginnen. Die Naturschutzauflagen, die zur Erschließung des Siedlungsgebietes gemacht wurden, rechtfertigen laut Behörde die Ausgaben für diese Schutzmaßnahme, ohne die eine Besiedlung nicht möglich sei. zv