Eine dicke, schwarze Wolke über der Dradenaustraße hat am Mittwochabend für Aufregung gesorgt. Viele Beobachter waren von einem Feuer bei den Stahlwerken ausgegangen. Tatsächlich war es nicht der Rauch eines Feuers, sondern Kohlestaub, den die Augenzeugen sahen. Beim befüllen eines Kohlesilos war der schlauch geplatzt und Kohlestaub in größeren mengen mit hohem Druck in die Luft geschleudert worden. Die Wolke war viele Kilometer weit zu sehen. Messeungen der Feuerwehr ergaben, dass keine Wohngebiete im ausbreitungsbereich der Wolke lagen.

Der Fahrer des Lasters, an dem der Schlauch geplatz war, kam ins Krankenhaus. Er hatte gefäjhrlich viel Kohlestaub eingeatmet. dl