Nach fast sechs Monaten endete Mitte Oktober die Internationale Gartenschau (igs) in Wilhelmsburg. Mit der igs verabschiedet sich auch der Sanitäts- und Betreuungsdienst des DRK-Harburg von der Elbinsel. Knapp 2.000 Mal wurde während der Großveranstaltung vom Roten Kreuz Hilfe geleistet. In 147 Fällen musste ein Rettungswagen gerufen und elfmal ein Notarzt alarmiert werden. „Die meistens Einsätze waren zum Glück unkompliziert. So mussten unsere Mitarbeiter häufig bei Besuchern, die sich Schnittverletzungen zugezogen haben oder Kreislaufprobleme hatten, Hilfe leisten“, sagt Harald Krebs, Koordinator des Sanitäts- und Betreuungsdienstes vom Harburger Roten Kreuz. Zu den schweren Verletzungen gehörten ein Oberschenkelhalsbruch und eine Wirbelsäulenverletzung.

Von den 20 Langzeitarbeitslosen, die das Harburger Rote Kreuz eigens für die igs zu Rettungshelfern ausgebildet hat, sind zehn auch in Zukunft für den Kreisverband tätig. „Acht von ihnen werden im Rettungsdienst und in der Krankenbeförderung tätig sein. Zwei Mitarbeiterinnen können wir in einer Seniorenwohnanlage sowie einer Kindertagesstätte einsetzen“, so Susanne Kathöwer, Teamleitung Personal des DRK-Harburg. Einige der igs-Mitarbeiter haben das Angebot, beim DRK weiterzuarbeiten, abgelehnt - unter anderem weil sie aus privaten Gründen vorerst nicht mehr berufstätig sein werden, aber auch, weil sie eine andere Tätigkeit gefunden haben. dl