Wenige Tage vor der Bundestagswahl wird noch einmal richtig geklotzt: Der Harburger FDP-Bezirksvorsitzende Ekkehard Rumpf wirft dem Umweltverband NABU nicht nur vor, den Blick für seine eigentlichen Aufgaben verloren zu haben, sondern der Verband werde nach der Amtsübernahme ehemaliger Funktionsträger der Grünen wie dem ehemaligen Hamburger Umweltsenator Alexander Porschke „zunehmend ideologisiert“. Anlass ist die Klage des NABU gegen die Verwendung wertvoller Gebiete im Alten Land als Ausgleichsflächen für den Bau der Finkenwerder Ortsumgehung.

Rumpf: „Diese einzigartige Kulturlandschaft haben wir ausschließlich der landwirtschaftlichen Nutzung zu verdanken. Deshalb sollte sich Herr Porschke die Mühe machen, die Artenvielfalt und Biodiversität erst einmal genauer anzuschauen, bevor er  grünidideologische Folklore veranstaltet und alles, was mit Landwirtschaft zu tun hat, verteufelt.“ ag